Das deutsche Traditionsunternehmen ist ebenfalls auf der CES 2018 vertreten stellt erneut das bereits von der IFA bekannte ZEISS One Connect vor. Das Besondere an VR One Connect ist die Kompatibilität mit SteamVR. Um die Spiele auf dem spielen zu können, benötigt man hierfür neben einer -Halterung noch einen potenten PC.

VR One Connect von Zeiss

ZEISS VR One Connect mit SteamVR

„Dieses Produkt wurde gebraucht, um VR aus einem Nischen- in den Massenmarkt zu katapultieren.“ Das meint zumindest Dave Hodgson, der in Amerika für die Verkäufe von ZEISS verantwortlich ist. Zumindest ungewöhnlich ist die Lösung, die man sich ertüftelt hat. Im Prinzip handelt es sich bei ZEISS VR One Connect um ein Paket mit zwei 3DOF-Bluetooth-Controllern sowie Software. Das soll 129 Euro kosten und schon bald erhältlich sein. Zusammen mit der schon länger erhältlichen Smartphone-Halterung ZEISS VR One Plus für Geräte bis 5,5 Zoll soll man 200 Euro auf den Tisch blättern. Wer bereits eine Halterung besitzt, benötigt die One Plus nicht.

ZEISS VR One Connect verbindet ein Smartphone mit Android oder iOS mit einem PC und ermöglicht es, SteamVR-Spiele zu zocken. Dabei nimmt der PC die Berechnungen vor und schickt die Bildschirminhalte über USB an das Smartphone. Um richtig zocken zu können, enthält das Set zwei Controller, die allerdings nur mit 3DOF getrackt werden. Wunder kann das System nicht vollbringen, neben fehlenden 6DOF-Controllern gibt es auch kein Roomscale beispielsweise via Inside-Out-Tracking. Somit bleiben nicht allzu viele SteamVR-Erfahrungen übrig, die sich ohne Einschränkungen über VR One Connect zocken lassen. Ob das System also die virtuelle Realität in den Massenmarkt bringen kann, daran bestehen berichtigte Zweifel. Auf der CES 2018 in Las Vegas dürfen Besucher das System von ZEISS ausprobieren. Eine Veröffentlichung von VR One Connect plant das Unternehmen derzeit für das Frühjahr 2018.

(Quelle: ZEISS, via VR Focus)

Marcel Magis

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Marcels virtueller Einstieg in virtuelle Welten war William Gibsons Neuromancer. Der Cyberspace wurde hip und es gab einige Versuche, die Vision zu verwirklichen. 2001 arbeitete er mit Kai Krause auf der Byteburg zusammen, danach schrieb und bloggte er für verschiedene IT-Magazine wie die c’t. Mit dem Einstieg als freier Redakteur bei den VR-Nerds erfüllt sich ein Traum von ihm.



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