Vor allem bei mobilen Systemen wie Daydream und Samsung Gear VR vermisst man schmerzlich ein Motion Tracking Controller mit sechs Freiheitsgraden. Nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne lässt sich das mit dem System von Nolo ändern: Es enthält zwei Controller, eine Base-Sation und eine Kamera. Neben mobilen Brillen unterstützt Nolo auch PC-Brillen und die PSVR.

Nolo VR: Mehr Freiheitsgrade für mobile VR-Anwender

Nolo versteht sich als universelles System und unterstützt nicht nur SteamVR und damit Out of the Box PC-Brillern, sondern auch Android-basierte mobile Systeme und laut eigenen Angaben PlayStation VR (PSVR). Da Anpassungen notwendig sind, stellt das Unternehmen Entwickler-Umgebungen als SDK bereit – man muss also abwarten, ob am Ende tatsächlich viele mobile Spiele Nolo unterstützen. Den Hersteller-Angaben ist zudem nicht zu entnehmen, wie das System mit der PSVR funktionieren soll. Damit Android-Anwender nicht auf dem Trockenen stehen, hat das Unternehmen zwei Titel veröffentlicht: Nolo Tetris und Yuyetech Back Battle (oder so ähnlich). Bisher stellt Nolo Entwicklerumgebungen für Unity, und Android bereit, die Unreal Engine soll zu einem späteren Zeitpunkt noch folgen.

Im Nolo-Set enthalten sind zwei Controller, die Base Station und ein sogenannter Headset Marker enthalten, der die Controller mit sechs Freiheitsgraden trackt und ein Sichtfeld von 0 Grad abdeckt. Außerdem findet man noch einige Kabel, Netzstecker und Handschlaufen für die Controller in der schlichten Verpackung. In Amerika vertreibt Nolo seine Lösung via Amazon, der Rest der Welt kann im Store des Herstellers ordern: 200 US-Dollar kostet das System, hinzu kommen rund 40 Dollar Versandkosten. Generell finden wir den Ansatz interessant – ob das System tatsächlich Verbreitung findet und Spiele angepasst werden, bleibt aber abzuwarten.

Marcel Magis

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Marcels virtueller Einstieg in virtuelle Welten war William Gibsons Neuromancer. Der Cyberspace wurde hip und es gab einige Versuche, die Vision zu verwirklichen. 2001 arbeitete er mit Kai Krause auf der Byteburg zusammen, danach schrieb und bloggte er für verschiedene IT-Magazine wie die c’t. Mit dem Einstieg als freier Redakteur bei den VR-Nerds erfüllt sich ein Traum von ihm.



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