Wie berichtet hat Lichtfeldexperte Lytro große Pläne mit seiner Technologie und will sie vollständigen Produktionsumfeld für VR aufbauen. Das umfasst nicht nur die Hardware, sondern nicht zuletzt die Software. Nun bekommt Lytros Unterstützung Team von Limitless, das man engagiert hat. Limitless entwickelte ein Toolset, mit dem man in Echtzeit in der VR animieren kann.

Lytro mit Limitless-Unterstützung

Dass VR immer noch eine junge Technologie ist, merkt man auch an den Software-Werkzeugen, die Entwicklern zur Verfügung stehen. Ein Schlüssel ist dabei, Spiele direkt in der VR entwickeln zu können, um Wirkungen im Geschehen  beurteilen zu können und damit Abläufe wesentlich zu beschleunigen. Der Lichtfeldspezialist Lytro erweitert nun sein Team um neue Mitarbeiter und übernimmt dazu Limitless. Der erste VR-Titel des neuen Reaping Rewards mag zwar nicht die Wurst vom Brot holen, zum Einsatz kam aber eine eigene Engine. Mit ihr lassen sich Animationen in Echtzeit direkt in der VR erstellen. Laut Road to VR helfen die neuen Mitarbeiter dabei, die Game-Engine von Lytro weiterzuentwickeln, die dann beispielsweise in Unity zum Einsatz kommt.

Mitte Dezember im letzten Jahr hatet Lytro bekanntgegeben, dass man das eigene Videoformat zum Standardformat in VR machen möchte. Im Gegensatz zu herkömmlichen Formaten kann es Tiefeninformationen enthalten – so ist es beispielsweise möglich, 360-Grad-3D-Videos nicht nur von einem fixen Standpunkt aus zu betrachten, sondern auch zu begehen. Ein Problem sind allerdings noch die gewaltigen Datenmengen, die bei den Aufzeichnungen anfallen. Lytro arbeitet daneben auch an virtuellen Lichtfeldkameras, die sich in 3D-Programmen oder Spiele-Entwicklungsumgebungen einbinden lassen sollen. Erste volumetrische Videos sollen bald verfügbar sein, um die Technologie zu demonstrieren.

(Quelle: Road to VR)

Marcel Magis

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Marcels virtueller Einstieg in virtuelle Welten war William Gibsons Neuromancer. Der Cyberspace wurde hip und es gab einige Versuche, die Vision zu verwirklichen. 2001 arbeitete er mit Kai Krause auf der Byteburg zusammen, danach schrieb und bloggte er für verschiedene IT-Magazine wie die c’t. Mit dem Einstieg als freier Redakteur bei den VR-Nerds erfüllt sich ein Traum von ihm.



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